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Gedankensplitter zu „Motivation“

November 12, 2017

Aus: Kreuser Karl (2017). Behauptung einer normativen Führungsethik, Unterföhring. S. 55-56

 

  1. Motivieren ist keine Aufgabe von Führenden.
     

    1. Motivation kompensiert keine Schwächen von Führenden.
       

      1. Motivation ist keine Droge, die man den Mitgliedern verabreicht, auf dass diese Führungsfehler vergessen.
         

      2. Mangelnde Fähigkeiten zu klaren Entscheidungen, zu konstruktiver Kritik, zum Einfordern von vereinbarter Leistung oder zu notwendigem Frustrieren können durch nichts aufgehoben oder wettgemacht werden, außer durch Lernprozesse.
         

      3. Belohnen oder Bestrafen ist nicht Motivieren.
         

      4. Schönreden, Umdeuten und Ver­schweigen ist Verarschung und nicht Motivieren.
         

      5. Rosa Brillen sind keine Führungs­instrumente.
         

      6. Manipulation ist nicht Motivation.
         

      7. Motivation ist kein Kaugummiautomat (ist keine triviale Maschine).
         

    2. Minderleistung ist kein Motivations­anlass.
       

      1. Minderleistung ist Gelegenheit zu Kritik und zum Einfordern.
         

      2. Die Pflicht der Mitglieder, das zu erfüllen, auf was sie sich vertraglich eingelassen haben, steht vor jedem Bemühen um Motivation.
         

    3. Motivation ist kein Konsumgut.
       

      1. Motivation ist Selbstverantwortung und nichts, das durch Führende hergestellt und durch Folgende verbraucht wird.
         

      2. Führung braucht eine Unterscheidung, was Motivation ist oder kann und was sie nicht ist oder nicht kann, sobald sie sich mit dem Phänomen Motivation befasst.

Eine Führungsmoral erlaubt einen klaren Umgang mit dem Phänomen Motivation.

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